Jewels Basel Official Furniture Partner
June 18-19, 2026
Salle des Rois
Grand Hotel Les Trois Rois Blumenrain 8, 4051 - Basel
Handwerk und Freundschaft
Manche Kooperationen entstehen aus einer strategischen Idee. Andere wachsen über Jahre. Aus gemeinsamen Erinnerungen, spontanen Begegnungen gegenseitigem Vertrauen und einer geteilten Leidenschaft für Gestaltung.
So verbindet Belle Solaire, Nana Fink und JACOBY weit mehr als die gemeinsame Präsenz an der Jewels Basel. Der Ursprung liegt in einer Freundschaft, die bis in die Schulzeit zurückreicht. Aus dieser Verbindung ist ein kreativer Austausch entstanden, der bis heute von Respekt, Inspiration und der Freude am gemeinsamen Schaffen geprägt ist.
Die gemeinsame Sprache von Design
Ob ein Möbelstück aus Massivholz oder ein von Hand gefertigtes Schmuckstück, so entstehen doch beide aus derselben Haltung. Es geht nicht um kurzlebige Trends, sondern um Objekte mit Charakter und mit Geschichte.
Bei Nana Fink verschmelzen historische Handwerkskunst, architektonische Formen und zeitlose Eleganz zu Schmuckstücken, die mit höchster Präzision gefertigt werden. Jedes Stück beginnt mit einer intensiven Recherche und wird von Hand entwickelt. Nadine versteht Schmuck als Träger von Bedeutung.
Auch Belle Solaire steht für bewusst gestaltete Objekte. Die Kollektionen verbinden Schweizer Design mit der farbenfrohen Lebensfreude der jamaikanischen Wurzeln ihrer Gründerin Michèle Singer. Nachhaltige Materialien, kleine Serien und sorgfältige Handarbeit schaffen Schmuck und Accessoires, die den Alltag über viele Jahre begleiten.
Schöpfung beginnt mit Vorstellungskraft
Jedes Werk beginnt lange bevor das erste Werkzeug berührt wird.
Mit einer Idee, einer Erinnerung, einer Skizze, einer Vorstellung davon, was entstehen könnte.
Diese schöpferische Kraft verbindet unsere Welten. Bei JACOBY entstehen Möbel aus einem Stück Holz, das seine Geschichte bereits in sich trägt. Bei Nana Fink und Belle Solaire verwandeln sich Edelmetalle und Edelsteine in persönliche Begleiter mit emotionalem Wert. In allen drei Ateliers wird Material nicht einfach verarbeitet, sondern interpretiert.
Jewels Basel als Begegnungsort
Während der Art Basel wird Jewels Basel zu einem Ort, an dem sich Kunst, Schmuck, Design und Architektur begegnen. Der kuratierte Salon wurde von Nadine Fink gegründet und bringt ausgewählte Schmuckhäuser, Künstlerinnen und Künstler sowie Partner zusammen, die eine gemeinsame Auffassung von Qualität und Gestaltung teilen. Dabei geht es um weniger Masse um mehr Persönlichkeit und eben vort allem um Handwerk.
Für JACOBY ist die Zusammenarbeit deshalb auch Ausdruck einer gemeinsamen Überzeugung. Nämlich dass echtes Handwerk Menschen verbindet un dass Gestaltung kulturellen Wert schafft. Und dass die schönsten Ideen oft dort entstehen, wo Freundschaften auf Kreativität treffen.
Wie die Geschichte vor Jahrzehnten begann
Vor einigen Jahren erhielten wir einen unerwarteten Anruf. Ein pensionierter Basler Schreinermeister fragte uns, ob wir zwei besondere Holzstücke übernehmen möchten, er wolle sie verschenken.
Über Jahrzehnte hatte er sie in seiner Werkstatt aufbewahrt. Nicht, weil sie für Ihn keinen Nutzen hatten, sondern weil sie auf den richtigen Moment warteten.
Es waren zwei Wurzelhölzer. Eine Ulme und eine Schwarznuss. Außergewöhnliche Stücke, voller Spannung, Charakter und Geschichte. Immer wieder nahm er sie in die Hand, überzeugt davon, dass daraus eines Tages etwas Besonderes entstehen würde. Doch dieser Tag kam für ihn selbst leider nie. Irgendwann erkannte er, dass ihm die Zeit fehlte um seine Ideen noch umzusetzen.
Also suchte er Menschen, denen er dieses Vertrauen weitergeben konnte.
So fanden die beiden Wurzeln ihren Weg zu JACOBY.
Wir holten sie in seiner Werkstatt ab und legten sie vorerst ebenfalls in unser Lager. Nicht aus Unentschlossenheit, sondern aus Respekt. Offenbar warten einige Materialien und verraten erst mit der Zeit, was in ihnen steckt.
Die Ulmenwurzel verarbeiteten wir einige Jahre später zu einem aussergewöhnlichen Tisch, welcher in der Basler Markthalle zu sehen war.
Die Schwarznuss hingegen wartete weiter.
Bis jetzt. Für die diesjährige Jewels Basel im Hotel Les Trois Rois, die während der Art Basel stattfindet, durften wir als Möbelpartner eine neue Edition entwickeln.
Aus der Schwarznusswurzel entstanden Trois Racines, eine limitierte Serie von acht frei kombinierbaren Beistelltischen. Jedes Stück besitzt seine eigene Zeichnung, seine eigene Silhouette und seinen eigenen Charakter. Einzeln funktionieren sie wie kleine Solitäre, gemeinsam bilden sie eine Familie.
Zusammen mit unserem Greenhouse Lounger, welcher bereits im ADI Design Museum in Mailand im Rahmen einer Ausstellung junger italienisch-schweizerischer Designer gezeigt wurde, entstand eine ruhige Komposition aus Handwerk, Material und Atmosphäre.
Manche Hölzer brauchen Jahrzehnte, bis sie ihre endgültige Form finden und vielleicht ist genau das ihre grösste Qualität.